Was ist Kanakwood?

Kanakwood ist ein berliner Netzwerk für Künstler mit oder ohne Migrationserfahrungen.

Der Salon eröffnete im Herbst 2003 und vereint Künstler aus den Bereichen Film, Musik, Literatur und bildender Kunst. Kanakwood wendet sich an alle MigrantInnen: an die, die erst seit kurzem in Berlin leben, genauso wie an die dritte Generation oder Berliner, die für eine Zeit an einem anderen Ort gelebt haben. Sie alle bringen neue Impulse in die Stadt.

Die daraus entstehenden Salons sind Ausdruck einer typisch Berliner „Kanakenkultur“: Kanakwood passt sich weder einer deutschen „Leitkultur“ an, noch verschreiben sich die Künstler als „Gastarbeiterverein“ dem Erhalt des heimischen folkloristischen Brauchtums. Sie sind im Mainstream genauso zu Hause wie in der Ghettokultur. Deshalb ist auch Kanakwood so divers wie Berlin selbst.

Kanakwood-Salons sind interdisziplinär, an kein Ort und Ideologie gebunden :

Film, Kunst, Literatur, Musik und Club-Kultur verbinden sich in ungezwungener Party-Atmosphäre. Die Künstler der Kanakwood-Salons sind ein großer Freundeskreis, der jedem offen steht, der sich angesprochen fühlt.

Dj Ipek und Don Rispetto sind Resident-Djs, Dj Idil, Dj Pasha und Dj Grace Kelly gehören zu den All Stars.

Nationale und Internationale RegisseurInnen wie Fatih Akin, Eleni Ampelatiotov, Züli Aladag, Gianluca Vallero, Thomas Arslan, Neco Celik, Daniel Acht und Ali Eckert. Emily Atef oder Ayse Polat u.v.m zeigen ihre Filme bei Kanakwood und besuchen die Salons.


Kanakwood is hosted by Gió Di Sera, Ipek Ipekcioglu, Jale Arikan, Nermin Ucar und Shermin Langhoff